2019/09/22 Reeperbahn Festival 2019 und Phenom Music offiziell dabei

Es war soweit! Endlich waren wir offiziell beim Reeperbahn Festival am Start. Als Speaker bei zwei Events durften wir nun unseren Senf dazugeben! Es war mal wieder sehr intensiv und eventuell diesmal etwas stressiger als zuvor, aber wir sind ja harte Jungs und haben es überlebt.

Die Musikbranche ist also bei uns in unserem Wohnzimmer zu Gast. Was gibt es also zu erwarten? Viel Musik!!! Es waren wirklich viele tolle Acts aus fast der ganzen Welt in Hamburg um sich zu präsentieren. In Hamburg wurde unglaublich viel geboten, was dem Musikliebhaber zugutekommt. Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber man kann sich nicht über die Vielfallt der Musik auf dem Festival beschweren. Ganz im Gegenteil, es ist für alle was dabei. Ganz besonders möchten wir Alyona Alyona gratulieren zum Gewinn des Anchor Awards. Ein sehr mutiger Act mit viel Talent!

Was gibt es also sonst noch? Die Branche unterhält sich zu neuen Themen, zu alten Themen, neue Technik wird präsentiert und Fortschritt angekündigt. Es gibt neues Spielzeug für Musiker, neue Technologien für Rechteinhaber, neue Systeme für Vertriebe und viele Tipps, wie man seine Karriere als Musiker gestalten und voranbringen kann.

Phenom Music hat auch ein paar Tipps gegeben (oder so ähnlich). Was braucht man um Music Supervisor zu werden, bzw. wie bereitet man sich vor? Das war das eigentliche Thema. Wir sind etwas abgeschweift. Nichtsdestotrotz haben wir gern Einblicke in unsere Arbeit und unseren Alltag gegeben. Wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch vor den Problemen und Tücken gewarnt hätten. Es laufen halt keine Einhörner durch unser Büro!

Es war großartig die Bühne mit anderen tollen, internationalen Music Supervisors zu teilen und über unseren Beruf zu reden, Tipps zu geben, Geschichten zu teilen und sich auszutauschen. Danke an alle, die dabei waren und auch diejenigen, die es möglich gemacht haben.

Das Reeperbahn Festival ist auch eine super Gelegenheit, sich weiter international zu vernetzen. Wir haben es sehr genossen, unsere Freunde bei uns in der Stadt zu haben, aber wir haben auch jede Menge neue Kontakte genüpft von Kanada bis Neuseeland. Manchmal sitzen mehr Nationalitäten an einem Tisch als bei der UN.

Reeperbahn Festival, es war uns eine Ehre und eine Freude! Wir sagen herzlich Danke dafür, dass wir ein offizieller Teil davon sein durften und freuen uns sehr auf das nächste Jahr!


2019/08/29 Phenom Music auf der Soundtrack Cologne + Soundlounge 4

Ein weiteres Highlight für uns! Die Filmmusik steht bei der Soundtrack Cologne im Vordergrund und als Fans solcher, lassen wir uns natürlich nicht nehmen, hier vorbei zu schauen.

Wir haben viele alte Gesichter getroffen! Man sieht sich viel zu selten und dementsprechend ist es ein wirkliches Vergnügen, sich mal wiederzusehen und zu quatschen. Was gibt es Neues aus der Branche, was sind die Trends in der Filmmusik und was sind die Probleme oder auch Misverständnisse. Viele nationale und internationale Komponisten geben sich die Ehre und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Aber auch andere Music Supervisor sind da und man kann sich entspannt über die verschiedenen Märkte austauschen, aber auch die gemeinsamen Probleme ansprechen und manchmal gemeinsam darüber lachen oder auch weinen.

Danach ging es rüber nach Düsseldorf, wo wieder gefeiert wurde. Der Schwerpunkt Musik in Werbung wurde weder diskutiert, noch dokumentiert, aber alle sind deshalb in die Seifenfabrik gekommen, um bei der Soundlounge am Start zu sein. Wir sind nicht so oft in der Gegend, deshalb ist es immer schön, unsere Freunde dort zu treffen. Es war ein Spaß und viel Musik gab es auch auf die Ohren!

Unsere Zeit in Köln und Düsseldorf ist immer viel zu kurz, aber wir freuen uns immer, ins Rheinland zu fahren. Bis hoffentlich sehr bald!


2018/03/27 Phenom Music ReWork: Here Comes The Sun

Wir haben es schon wieder getan: Voller Vorfreude auf den Frühling haben wir den alten Klassiker Here Comes The Sun von George Harrison neu verkleidet und mit ein paar Überraschungen in neuem Gewand veredelt. Zu hören gibt es einen Ausschnitt davon in einem extra dafür gebastelten Teaser mit tollen Bildern aus unserem letzten Trip nach New York City, der euch in die richtige Stimmung bringen soll.

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es für jeden, der Lust hat, das Here Comes The Sun ReWork in voller Länge auch auf SoundCloud zu genießen. Wir haben versucht, dem alten Klassiker mit einem Mix aus akustischen und elektronischen Instrumenten einen neuen Touch zu geben. Jetzt reinhören und Frühlingsgefühle abholen!


2018/01/31 Konzertkritik: Steel Panther im Mehr! Theater Hamburg

Willkommen im Hair-Metal-Zirkus!

Glam Rock und Hair Metal – war das nicht die längst vergessene Zeit von Spandexhosen, Haarspray, Lockenwicklern und Haarperücken, eine Zeit, die heute nur noch belächelt wird? Ja und nein, denn wer einmal einem Konzert der Band Steel Panther beiwohnt, fühlt sich direkt in diese Zeit der 1980er zurückversetzt.

Dabei haben die Kalifornier es geschafft, einen (falschen) Gründungsmythos zu erfinden, laut dem sie seit Ende der 1980er Jahre in Las Vegas aufgetreten sind, bis sie wiederentdeckt wurden. Auch ansonsten nehmen die vier sympathischen Musiker viele Klischees des Genres gekonnt auf die Schippe, etwa mit ihren übertriebenen Outfits oder mit Songtexten wie diesen: „Cause my heart belongs to you / My love is pure and true / My heart belongs to you / But my cock is community property“.

Und wenn Leadgitarrist Satchel die Besucher der fast ausverkauften Halle im Mehr! Theater mit „Hello Spermburg!“ und „Isch habe einen Stander!“ begrüßt, ist man auf dem richtigen Niveau angekommen. Dass das Ganze eine Parodie ist, ist eigentlich offensichtlich, wird aber nie aufgelöst, und der Zuschauermenge gefällt es offensichtlich. Die Huldigung der 1980er startet mit Songs des aktuellen vierten Longplayers Lower The Bar, technisch äußerst sicher und gekonnt vorgetragen.

Die Performance der Band stimmt: Die beiden Frontmänner Michael Starr (Leadgesang) und Satchel (Leadgitarre, Gesang) sind gut drauf und unterhalten das Publikum auch zwischen den Songs mit minutenlangen, aber kurzweiligen Gesprächen über die Reeperbahn, die Schönheit der anwesenden weiblichen Konzertbesucher oder die Verkaufszahlen des aktuellen Albums.

Das ist pures Entertainment, und die Kalifornier machen ihre Sache sehr gut. Die Routine ist der Band anzumerken – gefühlt ist es der zehnte Auftritt in Hamburg in den letzten fünf Jahren – aber der Spaß und die Freude, die Michael Starr, Lexi Foxx und co. jederzeit ausstrahlen, sind echt. Diese Truppe ist für die Bühne geboren, und mit ihrer Mischung aus schlüpfrigen Sexwitzen, guten Glam-Metal-Songs mit aberwitzigen Songtexten und spontanen Showeinlagen haben sie die Zuschauer während des ganzen etwa 100minütigen Sets komplett im Griff.

Eine dieser Showeinlagen etwa ist das spontan angestimmte Liebeslied auf eine im Vorfeld ausgesuchte weibliche Konzertbesucherin mit dem Namen Julia, die auf die Bühne geholt wird – jedes Bandmitglied interpretiert den Song anders und mit unterschiedlichem, natürlich unter die Gürtellinie gehenden Wortwitz. Julia scheint es zu gefallen. Genau wie den etwa 30 Zuschauerinnen, die zum Song „17 Girls In A Row“ auf die Bühne gelassen werden und ausgelassen mitfeiern und -singen.

Dennoch ist ein Steel-Panther-Konzert auch wie der wiederholte Konsum immer derselben Folge einer Sitcom: Der Witz nutzt sich einfach ab, egal wie gut die Folge ist. Abnutzungserscheinungen zeigt etwa auch das aktuelle Album Lower The Bar: technisch hervorragend und grundsolide, aber die großen Hits fehlen. Den meisten Anklang aus diesem Longplayer findet noch der Song „That’s When You Came In And Blew Me (Away)“, doch die Klassiker wie „Party All Day“, „Asian Hooker“ und der unvermeidliche Abräumer „Community Property“ finden mit Abstand den meisten Beifall im Mehr! Theater.

Dennoch veranstaltet Steel Panther keinen Klamauk, weil der Band die Liebe zur großen Glam- und Hair-Metal-Zeit jederzeit anzumerken ist und sie handwerklich meisterhaft und mit großer Entertainment-Gabe zu gut performt, als das Ganze als Quatsch abzutun. Vielleicht hilft ein Vergleich mit der von der Band so verehrten Reeperbahn: Das Konzert ist eine geschmacklos-schlüpfrige Zirkusshow mit ganz viel Humor unterhalb der Gürtellinie. Gleichzeitig aber veranstaltet diese Band immer noch die großartigste Glam-Metal-Party mit dem Esprit der glorreichen 80er, die man derzeit feiern kann.


2017/02/13 RIP Al Jarreau

Gestern ist wieder ein großer Musiker von uns gegangen. Dabei hofften wir eigentlich, dass dieses Jahr besser wird. Unser guter Freund Ingolf Burkhardt hat vor einiger Zeit noch mit Al auf der Bühne gestanden. Deswegen war es für uns schon ein echter Schock.

Hier ist einer unserer Lieblingssongs von Al, auch wenn er diesen Song „nur“ gecovert hat, ist er wirklich einzigartig. Gespielt hat er dieses Lied übrigens in unserer Fabrik in Hamburg. RIP Al Jarreau!


2017/02/08 Besuch in der Elbphilharmonie

Wir waren neulich im neu errichteten Konzerthaus Nummer Eins in Hamburg: der Elbphilharmonie. Zu hören waren Werke aus der Spätromantik von Rachmaninov und Dvorak, aufgeführt vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Krzysztof Urbanski.

Wir waren begeistert von Design, Interieur, Stimmung und Sound. Die Raumakustik des Großen Saals hält wirklich, was sie verspricht: Die Atmosphäre ist sehr intim, als würde man mit über 2.000 Menschen in einem großen Wohnzimmer zusammensitzen. Und man hört jede Kleinigkeit, was eine unheimliche Spannung erzeugt. Wir kommen gerne wieder!

 


2016/09/26 Recap: Reeperbahnfestival 2016

Das Reeperbahnfestival 2016 ist vorbei, und wir sind froh über vier intensive und eindrucksvolle Tage. Danke an alle Leute da draußen, die wir wiedergesehen oder kennengelernt haben! Wir brauchen jetzt ein Jahr Erholung und Regeneration. Es war mal wieder le-gen-där!
rbf-2016


2016/09/20 Reeperbahnfestival 2016

Direkt vor unserer Haustür startet diesen Mittwoch wieder das Reeperbahn Festival! Dreimal dürft ihr raten, welche beiden Jungs ihr dort antreffen könnt: Phenom Music wird natürlich vor Ort sein und freut sich, viele von euch auf den Konzerten, Showcases, Events, Panels oder einfach irgendwo auf der sündigen Meile zu treffen. Wir freuen uns riesig!logo_reeperbahn_festival_2014


2016/07/25 PHENOM MUSIC ROOFTOP PARTY

Neulich fand auf unserer Terrasse die erste Phenom Music Rooftop Party bei fantastischem Wetter statt: Entspanntes Grillen im Sonnenschein mit Freunden und Partnern. Neben Grillfleisch, Snacks und kühlen Getränken gab es eine fantastische Geburstagstorte für Son. Danke an alle, dass ihr da wart!
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2016/07/01 Phenom Music beim Hamburg Sounds

Beim letzten Hamburg Sounds in der Fabrik Altona durften wir Max Giesinger und die fabelhaften Soulisten live erleben. Bei diesen traten unter anderem die fantastischen Ken Norris, Marion Welch und Volkan Baydar auf (wir sind gespannt auf das neue Orange Blue -Album!). Schön, mal wieder bei der Familie zu sein und vielen Dank für die Einladung. Ihr rockt immer noch!
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2016/04/22 Das war der PHENOM MUSIC AFTER WORK CLUB 2016

Wir haben es geschafft! Die erste Ausgabe unseres After Work Club ist vorbei, und wir sind geschafft, aber glücklich. Ein riesiges DANKE an alle die da waren, besonders an unsere DJs Christian Seim und Jonas sowie an Ingolf Burkhardt für seine tolle Flügelhorn-Performance!

Dass die schockierende Todesnachricht von Prince uns genau während des Events traf, war natürlich ein böser Zufall. Deshalb möchten wir uns besonders bei Ingolf bedanken, der mit einer sehr einfühlsamen Version von What A Wonderful World diesem großen Künstler seinen Tribut zollte.

Nichts destro trotz war es ein sehr angenehmer Abend mit tollen Teilnehmern, vielen Gesprächen und einigen Drinks zuviel! Wir freuen uns auf die Fortsetzung im nächsten Jahr. 🙂

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2016/04/12 Phenom Music AFTER WORK CLUB

Das ADC-Festival steht vor der Tür und damit eine Woche voller Kreativität, Inspiration und spannender Eindrücke. Und wenn ihr schon zu uns auf den Hamburger Kiez kommt, solltet ihr euch unseren Phenom Music After Work Club nicht entgehen lassen!

Was erwartet euch dort? In entspannter Atmosphäre in der Lounge der Barbarabar wird es gute Musik, kalte Drinks und leckere Snacks geben. Hier könnt ihr mit uns den ADC-Vorabend einläuten, und das in unmittelbarer Nähe der anderen ADC-Locations. Das Musikprogramm mit einem Live-Special werden Christian Seim (DJ-Set) und Ingolf Burkhardt (Live-Einlage) übernehmen.

Wann und wo findet das Ganze statt? Am Donnerstag, den 21.04.2016 in der Barbarabar Lounge. Die Barbarabar liegt nur wenige Minuten zu Fuß von der S-Bahn-Station Reeperbahn und den ADC-Locations Grünspan und Millerntor-Stadion entfernt und ist damit für euch optimal erreichbar.

Sprecht uns für genauere Infos gern an – wir freuen uns auf euch!

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